Neuseeland ist ein Land, das wie für einen Roadtrip geschaffen wurde. Hinter jeder Kurve wartet eine neue Traumlandschaft, von den smaragdgrünen Hügeln des Auenlandes bis hin zu den zerklüfteten Fjorden der Südinsel. Wer dieses Land wirklich spüren will, muss das Steuer selbst in die Hand nehmen. Ein Roadtrip bietet hier Flexibilität und die Freiheit, dort anzuhalten, wo der Handyempfang schwindet und die Aussicht beginnt.

Der Weg ist das Ziel

Bevor das Abenteuer startet, steht die wichtigste Entscheidung an: Wie bewege ich mich fort? In einem Land, in dem das Wetter innerhalb von Minuten von strahlendem Sonnenschein zu sintflutartigen Regenfällen wechseln kann, ist ein sicheres Fahrzeug wichtig. Für viele Reisende ist es mehr als nur ein Transportmittel – es ist gleichzeitig ein Zuhause auf Zeit. Das Camper mieten in Neuseeland ist genau deshalb so beliebt und das Land bietet dafür eine erstklassige Infrastruktur mit unzähligen Stellplätzen direkt in der Natur. Besonders in der Hochsaison zwischen Dezember und Februar sollte man also früh buchen. Hat man das mobile Zuhause erst einmal übernommen, stellt sich die Frage nach der Route. Drei Wochen sind der ideale Zeitraum, um beide Inseln zu erkunden, ohne sich in permanentem Fahrstress zu verlieren. Man beginnt meist im geschäftigen Auckland im Norden und arbeitet sich langsam bis in den tiefen Süden nach Queenstown oder Christchurch vor. Dabei sollte man bedenken, dass die Straßen in Neuseeland oft schmal und kurvenreich sind. Die reine Kilometerzahl sagt hier wenig über die tatsächliche Fahrzeit aus.

Die Highlights der Nordinsel

Die Nordinsel besticht durch ihre geothermische Aktivität und die reiche Kultur der Maori. Ein absolutes Muss ist Rotorua, wo es überall dampft, blubbert und nach Schwefel riecht. Wer es etwas aktiver mag, sollte das Tongariro Alpine Crossing in Angriff nehmen. Diese Wanderung führt durch eine surreale Vulkanlandschaft, die als Kulisse für den „Schicksalsberg“ weltweit bekannt wurde. Weiter südlich liegt Wellington, die charmante Hauptstadt am Ende der Nordinsel. Von hier aus setzt die Fähre über die Cookstraße zur Südinsel über. Diese Überfahrt gilt als eine der schönsten Fährverbindungen der Welt und markiert den Übergang in eine völlig andere Welt aus Hochgebirgen und Gletschern.

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Die Südinsel und ihre Sternenhimmel

Die Südinsel ist das Paradies für Naturfotografen und Adrenalinjunkies. Während die Westküste mit den Pancake Rocks und dem Franz-Josef-Gletscher beeindruckt, bietet das Zentrum der Insel mit dem Lake Tekapo ein Naturschauspiel der besonderen Art. Das Wasser des Sees leuchtet in einem fast künstlichen Türkis, und nachts ist der Himmel hier so klar, dass man das Zentrum der Milchstraße mit bloßem Auge erkennen kann. Für den perfekten Abschluss des Roadtrips darf eine Liste der wichtigsten Stopps nicht fehlen:

  • Milford Sound: Eine Bootsfahrt durch den berühmtesten Fjord des Landes.

  • Queenstown: Die Welthauptstadt des Bungee-Jumpings und Skydivings.

  • Abel Tasman Nationalpark: Goldene Strände und kristallklares Wasser.

  • Wanaka: Berühmt für den einsamen Baum im See und spektakuläre Wanderwege wie den Roys Peak.

Tipps für das Überleben auf neuseeländischen Straßen

Linksverkehr ist für viele Europäer erst einmal gewöhnungsbedürftig. In Neuseeland gilt es außerdem, Ruhe zu bewahren. Die Einheimischen sind meist entspannt, und wer sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen hält, kommt sicher ans Ziel. Wichtig ist auch, den Tank immer im Blick zu haben, da die Abstände zwischen den Tankstellen in abgelegenen Gebieten enorm sein können. Wer sich auf das Abenteuer einlässt, wird feststellen, dass ein Roadtrip durch Neuseeland ein Gefühl grenzenloser Freiheit ist.

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