Der Kaufratgeber für Kinder E-Scooter

Der Kaufratgeber für Kinder E-Scooter

Ob auf dem Weg zur Schule oder in der Freizeit mit Freunden: Elektroroller für Kinder steigen rasant in der Gunst der Jüngsten. Das Straßenbild ist immer mehr von Youngstern geprägt, die auf einem E Scooter für Kinder durch die Gegend sausen. Allein oder mit Freunden düsen sie umher, was der Akku hergibt. Allerdings gibt es auch für sie Regeln, an die sie gebunden sind, wenn die Eltern einen Roller kaufen.

Ab welchem Alter dürfen Kinder mit einem Elektroscooter fahren?

Das Mindestalter für die Benutzung eines Elektroroller für Kinder im öffentlichen Straßenverkehr liegt bei 14 Jahren. Weitere Nachweise sind nicht erforderlich. Eine Prüfung oder ein Mofa-Führerschein werden nicht benötigt. Allerdings darf ein Elektroroller für Kinder nur von einer Person gefahren werden. Es ist nicht erlaubt E Scooter für Kinder zu zweit zu benutzen. Sollten Kinder unter 14 Jahren mit einem E Scooter für Kinder auf öffentlichen Straßen unterwegs sein oder zu zweit auf einem Roller auf Achse sein, können Strafen gegen die Halter der Scooter verhängt werden, das heißt hier werden zumeist die Eltern in Haftung genommen. Der Bußgeldkatalog diktiert unmissverständlich die entsprechenden Strafen: Es gibt eine Anzeige sowie Bußgelder in Höhe von 90 bis 135 Euro.

Dürfen Kinder unter 14 Jahren mit einem Elektroscooter fahren?

Es ist für Kinder ab 12 Jahren erlaubt, E-Scooter für Kinder zu benutzen, aber mit Einschränkungen. So haben E-Scooter für Kinder ab 12 Jahren eine reduzierte Leistung (etwa 120 Watt), um sie für Kinder dieses Alters noch beherrschbar zu machen. Aus diesem Grunde regeln die Elektroroller für Kinder ab 12 Jahren auch bei einer Geschwindigkeit von 12 km/h ab. Ferner ist es für Kinder ab 12 Jahren nur erlaubt, mit dem Elektroscooter auf privatem Gelände zu fahren. Öffentliche Straßen und Wege sind tabu.

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Das ist bei E-Scootern für Kinder zu beachten

Wenn Eltern ihren Kindern den Wunsch nach einem E-Scooter erfüllen, sollten sie wissen, dass für die Benutzung des neuen Gefährts einige Bedingungen gelten. So dürfen keine Electric Scooter für Kinder ohne gültige Straßenzulassung gefahren werden. Die meisten im Handel erhältlichen Elektroroller für Kinder erfüllen diese Anforderung zwar, aber es sind hin und wieder Roller im Angebot, denen die Betriebserlaubnis fehlt. Ferner ist eine Ausstattung mit ausreichenden Bremsen und einer effektiven Beleuchtung obligatorisch.

Ein E-Scooter mit Straßenzulassung erfüllt mithin die folgenden Voraussetzungen:

  • Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt 20 km/h
  • Der Elektroroller für Kinder ist mit einer ordnungsgemäßen Beleuchtung versehen
  • Der Elektroroller für Kinder ist mit Bremsen ausgestattet, die das Fahrzeug sicher aus der Höchstgeschwindigkeit bis zum Stand abbremsen
  • Die Leistung eines Elektrorollers beträgt höchstens 500 Watt
  • Der Elektroscooter ist mit einer deutlich wahrnehmbaren Klingel oder Glocke versehen.

Ist der Elektroscooter versichert?

Nicht zu vergessen ist die Versicherungspflicht für elektrische Roller. Sollte es zu Unfällen mit Schäden oder Verletzungen kommen, muss eine geeignete Haftpflichtversicherung abgeschlossen sein, die für Schäden gegenüber Dritten aufkommt. Ohne diesen Versicherungsschutz darf der Elektroscooter nicht auf öffentlichen Wegen bewegt werden. Als Nachweis für die Versicherung des Rollers händigen die zuständigen Versicherungen dem Versicherungsnehmer Plaketten aus, die an dem Elektroscooter befestigt werden. Sollen nicht nur Schäden gegenüber Dritten versichert sein, sondern auch der Fahrer bzw. der Roller, muss der Halter zusätzlich zur Haftpflichtversicherung eine Kaskoversicherung abschließen.

Darauf ist zu achten, wenn Sie einen elektrischen Roller kaufen

Auch wenn sich elektrische Roller auf den ersten Blick kaum voneinander unterscheiden, weichen die verschiedenen Modelle hinsichtlich Ausstattung, Fahrkomfort und Leistung doch erheblich voneinander ab. Deshalb empfiehlt es sich, das Modell nach den eigenen Ansprüchen an das Gefährt zu kaufen. So sollte man sich vorab fragen:

  • Was erwarte ich von meinem E-Scooter in Sachen Komfort, Reichweite und Fahrdynamik?
  • Welche Wege befahre ich? Fahre ich über Asphalt, über Kopfsteinpflaster, befahre ich Steigungen und Gefälle?
  • Wird für den Roller, den ich zu kaufen beabsichtige, eine regelmäßige Wartung angeboten?
  • Wie viel beträgt die zulässige, maximale Zuladung? Häufig wird lediglich das maximal zulässige Gesamtgewicht angegeben; dann gilt diese Formel zulässiges Gesamtgewicht = Gewicht des Rollers + Gewicht des Fahrers + 10kg
  • Genügt der Elektroscooter den in Deutschland geltenden gesetzlichen Regelungen?
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Wie sollte ein E-Scooter für Kinder ausgestattet sein?

Wie bei allen Produkten gibt es auch bei Elektro Skootern Unterschiede in der Qualität. Damit man den Kauf eines E-Scooters nicht im Nachhinein bereut, sollte man auf die folgende Ausstattung achten:

  • Die Bremsen: Es gibt hydraulische, elektrische und mechanische Bremsen. Die hydraulischen Bremsen erfordern nur wenig Kraftaufwand und lassen sich fein dosieren. Sie bieten ein starkes Bremsmoment. Die elektrischen Bremsen arbeiten ohne Verschleiß und ohne das Risiko zu Überbremsen. Da sie von einer funktionierenden Stromversorgung abhängen, die unter Umständen ausfallen kann, sollten sie jedoch mit einer mechanischen Bremse kombiniert werden. Fußtrittbremsen haben zu geringe Bremskraft und sollten vermieden werden.
  • Die Beleuchtung des Scooters wird über den Akku versorgt. Ein eigener Batteriebetrieb ist nicht nötig. Wichtig ist eine Bremsleuchte sowie große seitliche Abstrahlwinkel von Vorder- und Rücklicht.
  • Der Scooter sollte über einen entnehmbaren Akku verfügen. So genügt es den Akku zum Aufladen mit in die Wohnung zu nehmen und man muss nicht den kompletten Scooter bis in die Wohnung tragen.
  • Ein E-Scooter für Kinder sollte nicht zu schwer ausfallen. Roller, die mehr als 15 kg auf die Waage bringen, sind für Kinder zu unhandlich.
  • Kinder wachsen schnell, deshalb sollte man einen Roller mit höhenverstellbarem Lenker kaufen.
  • Elektrische Roller mit Luftbereifung haben einen besseren Fahrkomfort als solche mit Vollgummireifen.

Test: Welcher E-Roller ist am besten für Kinder geeignet?

Ein Vergleich von sieben E-Rollern von BILD hat einen Vergleichssieger, einen Bestseller und einen Preis-Leistungssieger ergeben. Verglichen wurden die Modelle
– RCB R15
– Rollplay 16911
– Gyroor H30
– Razor E90
– Razor PowerCore E100S
– Riding times Elektroroller 100W
– SCK-5310BLACK

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Vergleichssieger mit der Bewertung „sehr gut“ wurde der RCB R15 für Kinder ab 8 Jahren und damit auch für Kinder ab 10 Jahren. Der RCB R15 hat allerdings keine Strassenzulassung, darf also nur auf privatem Gelände gefahren werden. Bestseller ist der Der Gyroor H30 für Kinder ab 6 Jahren. Die beste Platzierung für das Preis-Leistungs-Verhältnis ist der Razor E90. Die Ausstattungsmerkmale der genannten Roller findet man unter dem Link https://www.bild.de/vergleich/elektro-scooter-kinder-test/. Dies ist natürlich nur eine Auswahl der im Handel erhältlichen elektrischen Roller.

Fazit
Wer seinen Nachwuchs mit einem elektrischen Roller erfreuen will, muss die einschlägige Rechtslage beachten. Der Kinder Elektroroller muss eine Straßenzulassung haben und versichert sein. Kinder dürfen erst ab 14 Jahren mit einem Roller am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen. Kinder bis 14 Jahren müssen mit ihrem Roller auf privatem Gelände bleiben. Vor dem Kauf eines Rollers sollte man auf die Ausstattungsmerkmale achten, weil es unter den angebotenen elektrischen Rollern teils erhebliche Qualitätsunterschiede gibt. Einen Electric Scooter für Kinder sollte man mit Bedacht und Überlegung kaufen.

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